Umgebung und Hinterland

San Marino

Auf einem hohen Felsen hinter Rimini, wenige km vom Adriastrand entfernt, 739 m über dem Meer, liegt San Marino, die älteste noch bestehende Republik der Welt. Der Ausblick von den Befestigungsanlagen auf dem Gipfel des "Monte Titano" auf das blaue Meer, die grüne Ebene und die Berge des Apennins ist fantastisch.

Der Legende nach wurde der Ort im Jahr 301 von einem Steinmetz aus Dalmatien namens Marino gegründet. Die mittelalterliche Altstadt besteht aus einem Gewirr enger Gassen, in denen sich heute Geschäfte aller Art aneinander reihen. 2008 wurde San Marino in das Weltkurlturerbe der Unesco aufgenommen.

Santarcangelo di Romagna

In Santarcangelo ist die Luft aus Stickstoff, Sauerstoff und Kunst zusammengesetzt.  Es ist der Geburtsort von Dichtern wie Tonino Guerra, Nino Pedretti und Raffaele Baldini.
Seit 40 Jahren werden immer im Juli die Plätze und Straßen zum Schauplatz eines internationalen Theater-Festivals.
Der Hügel Monte Giove, auf dem die Altstadt liegt, ist von zahlreichen in den weichen Tuffstein gegrabenen Grotten durchzogen, deren Ursprung rätselhaft ist.
Darüber thront eine Burg des berühmten Adelsgeschlechts der Malatesta.
Santarcangelo lädt dazu ein, die stufenreichen Gassen zur Altstadt hinauf zu schlendern, unter den wachsamen Augen von wohlgenährten Katzen, die auf Fenstersimsen ruhen, und sich in einer der piktoresken Kneipen mit einem Trunk oder einer Piadina, dem charakteristischen Brotfladen, zu stärken. 

Verucchio

Verucchio ist ein kleiner Ort mit einer großen Vergangenheit: zwischen dem 9. und dem 4. Jahrhundert vor Christus war es das Zentrum der "Villanova-Kultur". An der zentralen Piazza Malatesta befinden sich die Laubengänge des Rathauses. Wenige Schritte entfernt, im ehemaligen Kloster San Agostino, ist das archäologische Museum untergebracht, wo Grabbeigaben aus den zahlreichen Gräbern von männlichen und weiblichen Angehörigen der vorrömischen "Villanova-Kultur", die man in Verucchio fand, ausgestellt sind, welche Rückschlüsse auf das Alltagsleben dieses Volkes zulassen. Von dem auf einer felsigen Anhöhe gelegenen Ort mit der beeindruckenden Burg hat man einen schönen Blick über das Marecchia-Tal bis zur Adriaküste um Rimini.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das unterhalb von Verucchio gelegene Franziskaner-Kloster, das vom Heiligen Franziskus selbt im Jahre 1213 gegründet wurde. Der Legende nach hat er auch selbst die alte Zypresse gepflanzt, die noch heute in der Nähe des Klosters steht.

San Leo

San Leo ist ein kleines mittelalterliches Städtchen auf einem Felsmassiv mit nur einem einzigen Zugang. Auf der höchsten Erhebung des Massivs thront eine gewaltige Festung, die zeitweise als Gefängnis diente. Die Zelle des berühmtesten Häftlings, Giuseppe Balsamo Graf von Cagliostro, der hier starb, ist zu besichtigen. Die Burg dient  heute als Museum b. Sehenswert die uralte Pfarrkirche und der romanische Dom mit einem massiven Glockenturm. Von vielen Stellen im Ort hat man eine wunderbare Aussicht über die Landschaft des Montefeltro-Gebirges. Ganz in der Nähe von San Leo, mitten im Wald, liegt das sehenswerte Kloster Sant Igne.

Sant Agata Feltria

Tiefer drin im Montefeltro-Gebirge liegt dieser hübsche Ort mit der kühnen Burg Rocca Fregosa auf einem Felssporn und dem einzigartigen, ganz aus Holz gebauten Theater Mariani.

Gradara

Das große, gut erhaltene Schloss unweit der Adria bei Cattolica, ein wichtiger Sitz des bekannten Adelsgeschlechts Malatesta, war Schauplatz der unglücklichen Liebesgeschichte von Paolo und Francesca, die vom Nationaldichter Dante d'Aligheri verewigt wurde.